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Bikeausfahrt zum BMX-Park nach Weinstadt (25. 08. 2021)

Radtour und BMX-Park in Weinstadt (25.8.2021).

Inmitten regenreicher Sommertage hatten wir an diesem Mittwoch ideales Radfahrwetter erwischt und auch der angepeilte Parcours in Weinstadt wird befahrbar sein. Für die drei sportlichen Teilnehmer sollte es ein runder und gelungener Nachmittag werden.

Nach einem Check der Mountainbikes beim Fahrradgeschäft Herb radelten wir zunächst auf dem Kaiserstäßle über Oberberken in Richtung Schlichten. Zeit für erste Gespräche und um uns kennen zu lernen. Hinter Obbk. bogen wir rechts ab auf die Waldwege, die uns am Hang entlangführend, nach Winterbach begleiteten. Beim regen auf und ab auf der schönen Strecke, konnten wir sowohl Kraft und Kondition testen, sowie bei genußvollen Abfahrten auch den Lohn der Mühen einsammel. Hinter Winterbach ging es dann auf Rad- und Feldwegen ebenerdig weiter zu unserem Ziel in Weinstadt.

Am BMX-Park der Freebikers Weinstadt e.V. erwartete uns „Ingo von den Freebikers“. Nachdem auf den eigenen Mountainbikes erste Eindrücke auf der BMX-Strecke gesammelt werden konnten, stattete Ingo dann Hannes, Tobias und Jakob mit passenden BMX-Rädern und mit der richtigen Schutzausrüstung aus: Brust- und Schulterpanzer, Ellbogen- und Knieschützer sowie fingerlange Handschuhe.

Die 20-Zoll kleinen BMX-Räder ohne Gangschaltung und ohne Vorderradbremse fühlten sich für die mutigen Bikeoreros völlig fremd an. Zunächst vorsichtig, dann immer mutiger, wurden daher die ersten Runden auf einem flachen Einfahrkust absolviert, bevor es erstmals auf die Startrampe der BMX-Strecke ging.

Ingo erklärte uns bei einer Streckenbegehung den Aufbau der Hindernisse und gab Tipps für ein optimales Rennen. Denn im Gegensatz zum Dirt-Biken geht es beim BMX weniger um die Sprünge, sonder darum, als erster ins Ziel zu kommen. BMX-Sport ist Rennsport.

Beeindruckend steil geht es vom Starthügel zum ersten Hindernis hinunter. Auf diesen ersten Metern geht es darum die Räder zu beschleunigen um mit dem gewonnenen Schwung die Sprünge über die Hindernisse zu machen. Die Bausteine für das Design der Strecke heißen Step Up, Step Down, Roller, Rythem Section, Table Top, Double und Kurve. Sie werden Einzeln oder in Kombination eingebaut, so daß jede Strecke ihr eigenes Profil hat.

Als weiteres Highlight für uns baute Ingo noch die Startmaschine, bestehend aus Gatter, Ampel und Lautsprecher für die Startkomandos, auf und erklärte den Startvorgang. Während des Kommandos „Ok riders. Riders ready, watch the gate“ suchen die Fahrer die freihändige Balance auf beiden Pedalen und bauen Druck auf gegen das Startgatter. Die Ampel ist jetzt an.  Danach folgen in schneller Folge vier „BEEPS“ und die vier Lichter der Startampel erlöschen in schneller Folge. Dann klappt das Startgatter nach unten und die BMX-Räder können nach vorne Katapultieren. Der Start ist alles.

Für die drei mutigen Helden war natürlich Sicherheit alles und nach und nach gewöhnten sie sich an die Startprozedur, an die Strecke und an die ungewohnten Räder. Runde um Runde wurde die Technik besser, die Sprünge weiter und der Spaß größer. Der Sturz eines Teilnehmers hatte außer blauen Flecken keine größeren Folgen. Die Räder werden ausschließlich im Stehen gefahren und beschleunigt. Kein Wunder, dass nach rund zwei Stunden auf dem anspruchsvollen Kurs die Kräfte nachließen.

Nach dem Aufräumen verabschiedeten wir uns mit Dank und Lob für die tollen Trainingsstunden von Ingo.

Zwar war noch Lust vorhanden für die Rückfahrt mit dem Rad nach Adelberg. Aber Annette hatte uns mit Adele und einem Anhänger begleitet. So nutzten wir auch gerne diese Gelegenheit und fuhren mit dem Auto zurück. Auf dem Minigolfplatz konnten wir bei Apfelschorle und Grillwurst das Erlebte noch ausgiebig nachbesprechen. Die Meinung war einhellig: Es war ein tolles Erlebnis und im nächsten Jahr werden alle wieder dabei sein !

Friedrich

Urheberrecht:

Friedrich Mattheis



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